Pflichtversicherung für Umzugsunternehmen und Umzugsfirmen

 

 

 

Frachtführerhaftpflichtversicherung für Umzugsunternehmen

 

 

Handwerkerhaftpflichtversicherung für Umzugsunternehmen

Wer auf professionelle Umzugsunternehmen statt auf freiwillige Helfer setzt, kann sich viel Ärger ersparen, wenn beim Umzug etwas kaputt geht. So haften Möbelspediteure für von ihnen verursachte Schäden mit bis zu 620 Euro pro Kubikmeter Transportvolumen. „Ersetzt wird in der Regel aber nur der Zeitwert der beschädigten Gegenstände“, macht Dodt deutlich. „Üblicherweise sind auch Pflanzen, Tiere, Wertgegenstände wie Schmuck, Bargeld und Urkunden sowie Elektrogeräte von der Haftung ausgenommen“, so Dodt. Hinzu kommt, dass die Umzugsfirma nur für Gegenstände haftet, die auch von den Mitarbeitern verpackt wurden. Wertvoller Hausrat wie Porzellan oder Familienerbstücke sollte daher immer vom Umzugsunternehmer eingepackt oder mit dem eigenen PKW transportiert werden. Zudem kann der Spediteur einen Haftungsausschluss geltend machen, wenn Schäden durch ein „unabwendbares Ereignis“, zum Beispiel in Folge von Naturgewalten, hervorgerufen wurden. Um sich auch gegen Schäden abzusichern, die nicht vom Umzugsunternehmen reguliert werden oder die über die Haftungsgrenze der professionellen Umzugshelfer hinausgehen, empfehlen Experten den Abschluss einer speziellen Transportversicherung. Abgeschlossen wird die zusätzliche Police entweder über den Spediteur oder direkt bei einem Versicherer. Dabei kann die Höhe der Versicherungssumme individuell auf Basis des Wiederbeschaffungswertes des Umzugsgutes vereinbart werden. Ein weiterer Vorteil für den Umziehenden: Auch Schäden, die aus „unabwendbaren Ereignissen“ resultieren, sind versichert. Beim Abschluss einer Transportversicherung müssen Verbraucher mit Kosten von rund 2,5 Promille der Versicherungssumme rechnen. Bei einem Wert des Umzugsguts von 80.000 Euro entspricht die zu erwartende Versicherungsprämie also rund 200 Euro.

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